(Aktualisiert am 24.6.2010)

Ist die Stadtverwaltung Friedrichsdorf bürgerfreundlich?
«Gefährden Bürgermeister und der erste Stadtrat durch grobes Versagen
die Sicherheit ihrer Bürger weil sie sich sich den wahren Begebenheiten verschließen
und es deshalb versäumen, entsprechend zu handeln?»
Bilden Sie sich selbst Ihr Urteil und lesen Sie:

Hier sind als Übersicht Fakten gelistet, die belegen, daß die Bürger unnötiger und teils auch gefährlicher Schikane und Willkür
ausgesetzt werden. Besserwisserei und völlig widersprüchliche Ablehnungsbegründungen, gepaart mit unglaublicher Sturheit
und selbstherrlichem Auftreten werden hier aufgezeigt.Gleichzeitig werden der Bürgermeister
und der erste Stadtrat aufgefordert dem Treiben gegen die Bürgerinteressen ein Ende zu setzen und endlich einzuschreiten.

Damit die Überschrift zu diesen Themen entfernt werden kann, habe ich am 31.12.2009 in einem offenen Brief an den Bürgermeister
und den ersten Stadtrat von Friedrichsdorf/Taunus den folgenden Forderungskatalog über die Frankfurter Neue Presse veröffentlicht:

 

Vorab: 24.6.2010
Bisher wurde außer Punkt 2
* keiner der gelisteten Punkte erledigt. Auf Rückfragen wird nicht geantwortet.

*Punkt 2 wurde mangelhaft bearbeitet. Der Forderung, die Hecke durch eine Grasfläche zu ersetzen wurde nicht nachgekommen.
Mittlerweile nimmt die Hecke erneut den Autofahrern die Sicht. Bilder dazu, mit Kommentaren

Folgende Punkte möchte ich Ihnen zur Erledigung dringend ans Herz legen:

1. Entfernen Sie oder verlegen Sie den Fußgängerüberweg in der Professor Wagner Strasse.

Anmerkung an die Leser:  Geländeansicht <-- Hier ist deutlich zu sehen, daß der Zebrastreifen in der Professor Wagner Straße genau
hinter einer Kurve liegt, statt sinnvollerweise an der Straßeneinmündung -am Viadukt-.

2. Ersetzen Sie die im Lilienweg/sichtnehmende Hecke am alten Viadukt durch eine Grasfläche.
Wurde in der Woche vom 20.3. bis 26.3.10 erledigt. Immerhin nach 8 Monaten!! Allerdings nur heruntergeschnitten,
wie all die vergangenen Jahre, statt Bodendecker oder Rasen zu pflanzen.

3. Lassen Sie die Hecken im Kurvenbereich des Lilienwegs herunterschneiden, damit die Kraftfahrer rechtzeitig den Gegenverkehr erkennen können.
4. Ersetzen Sie die Querungshilfe in der Cheshamer Straße in Höhe REWE durch einen Fußgängerüberweg.
5. Sorgen Sie dafür, daß der öffentliche Parkplatz und die dortigen Zuwege zur Poststelle am Houiller Platz 4 stolperfrei gemacht werden.
6. Öffnen Sie wieder den Tunnel, der den Anemonenweg mit dem Gelände der neuen Philipp Reis Schule verbindet.

Anmerkung an die Leser:
-->Gebäudeanordnung<--/ -->Gelände<--
Beachten Sie weiter unten die weiteren Details mit der Überschrift "Die Märchenstunde ist beendet!"

7. Sorgen Sie dafür, daß der Radweg Erlenbachunterführung Autobahn A5 Friedrichsdorf Nord beleuchtet wird und lassen Sie
dort Verkehrsschilder anbringen, die Radfahrer auffordert abzusteigen.
8. Überprüfen Sie das Gesamtkonzept der neuen Entlastungsstraße und kappen Sie nicht die Straßenverbindung
zwischen Seulberg und Burgholzhausen über die K 765. Errichten Sie vor der A5 Unterführung auf Seulberger Seite einen Kreisel, der die Umgehungsstraße Seulberg anbindet, ändern Sie dabei gleichzeitig die Trassenführung der Entlastungsstraße und entschärfen Sie damit die dort geplante Kurve.
9. Verbreitern Sie die Fahrbahn des Kreisels, der die Färberstraße mit Burgholzhausen verbindet,
damit er auch LKW mit Anhänger aufnehmen kann.

Anmerkung für die Leser: Der Größenunterschied ist hier deutlich zu sehen. Bitte die Links anklicken:
Kreisel Bad Homburg Kreisel Burgholzhausen. Weshalb hat Friedrichsdorf nicht beim Land protestiert? Stattdessen findet
der Bürgermeister und der erste Stadtrat wieder einmal Begründungen, die wahrscheinlich nicht einmal das zuständige Land Hessen abgegeben hätte.

Am 7.3.2010 habe ich zum Thema Kreisel folgende Internetseite veröffentlicht und das Amt für Verkehrswesen Frankfurt angeschrieben:
Kreisel Burgholzhausen

10. Lassen Sie auch das Verkehrsschild Zeichen 325 - verkehrsberuhigte Zone- im Einfahrtsbereich des Landgrafenplatzes aus Richtung Hugenottenstrasse im Bereich Modehaus Hornig anbringen und veranlassen Sie, daß an allen 3 Zeichen 325 der
Zusatz -Fahrzeugführer Schritt fahren- angebracht wird.
11. Setzen Sie regelmäßig einen besuchenden Sozialdienst in der Obdachlosensiedlung am Köpperner Steinbruch ein.
12. Beenden Sie die Schikane für Ortsunkundige, die per Vorwegweiser an der Kreuzung L3057/K765 über einen Umweg von 2,2 km nach Friedrichsdorf 'umgeleitet' werden.

Anmerkung für die Leser: Geländeansicht <-- Im Zentrum des Ausschnittes erkennt man das Kreuzungsdreieck an der der Vorwegweiser steht.
Eindeutig ist hier nachzuvollziehen, wie gewaltig der Umweg nach Friedrichsdorf ist, wenn Ortsunkundige der Wegweisung folgen. Das ist reine Schikane!


12a. Entfernen Sie im gleichen Kreuzungsbereich die seit über 3 Jahren sichtnehmenden Warnbaken.
13. Wirken Sie auf Ihre Mitarbeiter des Amtes 5 Herrn Sommer und Höhn ein, Ihre grundsätzliche Ablehnungshaltung aufzugeben, gegenüber Bürgern, die um Gefahrenbeseitigung und ähnlichem bitten.
Belege hierzu und auch weitere Details zu den vorgetragenen Bitten finden Sie hier:
http://www.humbuch.de/schikane.htm
http://www.humbuch.de/Todesfalle.htm

 

Vorab die aktuelle mail vom 19.3.2010, da es bis zu diesem Zeitpunkt weder eine Antwort noch eine Erledigung der 13 Punkte gab.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Burghardt!
Sehr geehrter Herr erster Stadtrat Norbert Fischer!

Sie beendeten Ihr unten angefügtes Schreiben mit dem Satz: "Sofern Sie noch weitere Rückfragen haben,
stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung."

Auf meine Einwände und Rückfragen vom 27.1.2010 haben Sie bisher nicht geantwortet, auch nicht, ob und wann Sie sich um die Erledigung der Punkte kümmern werden.
Ich selbst habe mich in der Zwischenzeit mit kompetenten Personen beraten und komme zum Schluß, das es nicht meine Aufgabe sein kann, mich mit Ihrem Gartenbauamt in Verbindung zu setzen um Überzeugungsarbeit zu leisten, das Hecken, die Autofahrern die Sicht nehmen, herunterzuschneiden sind.
Es steht in Ihrem Weisungsbefugnisbereich nach eigener Überprüfung der geschilderten Fakten Ihr Amt anzuweisen, entsprechend tätig zu werden,
wie Sie das in den vergangenen Jahren schon praktizierten, insbesondere nachdem die Presse über die Sichtbehinderungen berichtet hatte.

Herrn Stadtrat Fischer bitte ich erneut eindringlich, die -Radfahrer frei- Beschilderung vor den beiden Zufahrten der Unterführung der A 5 zwischen Spiesswald und Burgholzhausen (Hubschrauberlandeplatz) durch die Beschilderung Radfahrer absteigen zu ersetzen. Ich wende mich direkt an Sie, Herr Fischer, weil Sie als Führungsmitglied der Feuerwehr sicherlich die Gefahrensituation sehr gut einschätzen können, die Radfahrer erwartet, wenn sie der 'Einladung'
der zur Zeit bestehenden Beschilderung Folge leisten.

Herr Stefan Pohl vom ADFC Hessen schrieb dereinst: 
http://www.adfc-hochtaunus.de/files/ffa/ffa_2006_6_HK.pdf 

Es wurden zwar in der Zwischenzeit Reflektoren angebracht, die Beleuchtung innerhalb des Bauwerks fehlt noch immer.

Details hier: http://www.humbuch.de/Todesfalle.htm 
In Erwartung Ihrer Antwort ob, wann und wie Sie vorgehen werden, verbleibe ich,
mit freundlichen Grüßen

Hans Georg Riedel

Die Antwort und die noch nicht beantwortete notwendige Erwiderung

Am 27.1.2010 habe ich die Beantwortung meiner Bitten in 13 Punkten erhalten.
Das Schreiben und die Forderungen mit blau gekennzeichneten Links, die zur entsprechenden Bebilderung führen, findet man oben.
Diese Antworten zeigen, daß nicht das geringste Interesse geschweige denn Bemühungen seitens des Bürgermeisters und ersten Stadtrats zu erkennen sind, Abhilfe zu schaffen.
Bei mehreren Punkten war sogar eindeutig festzustellen, daß sich die Herren nur oberflächlich mit den Themen befasst haben und
deshalb völlig falsche Antworten gegeben haben. Das hinderte sie aber nicht eine Ablehnung zu formulieren.
Ich liste nun im einzelnen die Fragen, dann die dazugehörige Antwort der Stadtverwaltung und mit HGR gekennzeichnet meine Erwiderung.:

From: Fischer, Norbert
To: Humbuch
Cc: Plitt-Geissler, Lars ; Höhn, Andreas ; Burghardt, Horst
Sent: 10-01-27 16:20
Sehr geehrter Herr Riedel,

inzwischen liegen alle Stellungnahmen der Fachämter vor und wir nehmen zu Ihren Fragen wie folgt Stellung:

1. Entfernen Sie oder verlegen Sie den Fußgängerüberweg in der Professor Wagnerstraße.

Zu Ziffer 1.
Bürgermeister und sein erster Stadtrat:

Eine Verlegung des Fußgängerüberweges wird im Zuge der geplanten Innenstadtentwicklung bzw. der Planung eines
Kreissels Cheshamer Straße/Prof. Wagner-Straße mit berücksichtigt.

Hans Georg Riedel (HGR)
Da es noch Jahre dauern wird, bis die genannte Baumassnahme in Angriff genommen wird, sollte der Zebrastreifen entweder
ersatzlos entfernt werden, die Blumenkübel ebenfalls, oder der Überweg sollte auf Höhe der Strasse am alten Viadukt aufgebracht werden.
Dort ist er sinnvoller und ungefährlicher, da er nicht unmittelbar hinter der Kurve liegt.
Gemäß Ihrer Stellungnahme zu Punkt 4 ist hier nicht die Voraussetzung gegeben, wonach für die Einrichtung eines Zebrastreifens auch
eine entsprechende Anzahl von Fußgängern erforderlich sein muß. Der Zebrastreifen muß entsprechend Ihrer Argumentation
konsequenterweise ersatzlos entfernt werden.


2. Ersetzen Sie die Hecke am alten Viadukt durch eine Grasfläche.

Zu Ziffer 2.:
Bürgermeister und sein erster Stadtrat:

Zu diesem Punkt gibt es schon länger Diskussionen, ob die Hecke weg muss oder nicht. Das zuständige Fachamt, Garten- und Tiefbaumt, sieht hier eigentlich keine Notwendigkeit. Um Ihnen aber entgegen zu kommen und evtl. Missverständnisse auszuschliessen, möchten wir anbieten, dass Sie sich mit unserer Frau Jung, Tel.: 06172-731341, in Verbindung setzt und einen Ortstermin vereinbaren. Dabei können dann die Argumente und Meinungen ausgetauscht werden.

Wurde in der Woche vom 20.3. bis 26.3.10 erledigt. Immerhin nach 8 Monaten!! Allerdings nur heruntergeschnitten,
wie all die vergangenen Jahre, statt Bodendecker oder Rasen zu pflanzen.
 

HGR
Vielleicht erinnert sich der Bürgermeister, daß ich immer wieder auch mit Hilfe der Presse darum bitten musste, daß die Hecke am alten Viadukt heruntergeschnitten wird.
Es ist unzweifelhaft, daß sie die Sicht auf den Überweg zwischen dem Bahnhof und dem Hotel Arkadia nimmt.
Weshalb kann man diese Hecke nicht durch eine Rasenfläche ersetzen? Wo ein Wille, da ein sicherer Weg!
Das Angebot, mich mit Frau Jung in Verbindung zu setzen nehme ich gerne wahr.

 
3. Lassen Sie die Hecken im Kurvenbereich des Lilienwegs herunterschneiden, damit die Kraftfahrer rechtzeitig den Gegenverkehr erkennen können.

Zu Ziffer 3.:
Bürgermeister und sein erster Stadtrat:

Hier können wir ebenso keine unbedingte Notwendigkeit sehen. Unser Vorschlag: Wie unter Ziffer 2., Angebot eines Ortstermins zur gleichen Zeit.

 

HGR
Vorab, ich bekomme mittlerweile den Eindruck, daß die bisherige Ablehnungsfront, irgendwelche begründete Bitten zu erfüllen beibehalten wird.
Wenn Sie selbst einmal den Lilienweg in Richtung Stadt befahren, werden Sie sehr schnell feststellen, daß die linksseitigen Hecken
zwischen den Bäumen im Kurvenbereich die Sicht verhindern und es immer wieder ein va banque Spiel für die Fahrzeugführer ist ob
sie fahren oder hinter den geparkten Fahrzeugen warten sollen. Es ist sicherlich zumutbar diese Sicht durch Herabschneiden
der Hecken zu gewährleisten. Eigentlich sollte sich hier jede Diskussion erübrigen, denn Uneinsichtigkeit könnte als Schikane aufgefasst werden.

4. Ersetzen Sie die Querungshilfe in der Cheshamer Straße in Höhe REWE durch einen Fußgängerüberweg.

Zu Ziffer 4.:
Bürgermeister und sein erster Stadtrat:

Hier verweisen wir nochmals auf unsere Ausführungen bei der Ortsbegehung am 11.08.2009, wonach für die Einrichtung eines Zebrastreifens
auch eine entsprechende Anzahl von Fußgängern erforderlich sein muß. Ansonsten verweisen wir auf die unter Punkt 1 genannten Planungen.

HGR
Wie man es eben gerade so braucht, so wird hier argumentiert, daß die Cheshamer Straße zwischen den Parkplätzen, der Bushaltestelle und dem Einkaufszentrum von so wenigen Fußgängern benutzt würde, daß ein Zebrastreifen nicht erforderlich sei.
Der Überweg in der Professor-Wagner-Straße wird sicherlich weniger frequentiert oder sind Sie da anderer Meinung?
Er wird allerdings nicht entfernt.

5. Sorgen Sie dafür, daß der öffentliche Parkplatz und die dortigen Zuwege zur Poststelle am Houiller Platz 4 stolperfrei gemacht werden.

Zu Ziffer 5.:
Bürgermeister und sein erster Stadtrat:

Die Parkplatzfläche incl. dem Zugang zur Poststelle gehören nicht der Stadt Friedrichsdorf, obwohl sie öffentlich als Parkplatz gewidmet ist.
Hier ist der Eigentümer zuständig.

HGR
Herr Sommer teilte einem Bürger auf Anfrage mit, daß es sich um ein öffentlich genutztes Gelände handele und die Stadt deshalb
auf Bitten des Eigentümers eine Parkzeitbeschränkung einrichtete und nach StVO auch dazu berechtigt sei.
Dann muss auch die Straßenverkehrsbehörde einschreiten und den Eigentümer verpflichten, Stolperfallen zu beseitigen.
Auch hier zeigen Sie mit Ihrer Begründung, daß Sie nicht den geringsten Willen zeigen, sich ernsthaft für die Unversehrtheit Ihrer Bürger einzusetzen.

6. Öffnen Sie wieder den Tunnel, der den Anemonenweg mit dem Gelände der neuen Philipp Reis Schule verbindet.

Zu Ziffer 6.:
Bürgermeister und sein erster Stadtrat:

Dies ist nach unserer Auffassung nicht mehr rückgängig zu machen, insbesondere da sich die Grundstücksverhältnisse und die Bebauung am ehem. nördl. Tunnelausgang geändert haben. Zudem stand die Unterführung im Eigentum und in der Strassenbaulast des Kreises. Ansonsten haben wir die Argumente bereits ausgetauscht.

HGR
Hier kommen wir und Ihre Bürger ganz gewiss nicht zusammen. Das Gesamtkonzept der Verkehrsplanung hätte es eigentlich verbieten müssen, diesen sicheren Schulweg abzuschneiden.
Das Thema wird Sie und uns weiter beschäftigen.

7. Sorgen Sie dafür, daß der Radweg Erlenbachunterführung Autobahn A5 Friedrichsdorf Nord beleuchtet wird und lassen Sie dort Verkehrsschilder anbringen, die Radfahrer auffordert abzusteigen.

Zu Ziffer 7.:
Bürgermeister und sein erster Stadtrat:

Eine Radwegebeleuchtung im Außenbereich ist unseres Erachtens nicht erforderlich und dürfte auch nur durch erhebliche Mittel zu bauen
und zu unterhalten (z.B. zu erwartender Vandalismus) sein. Die Beschilderung wird vom Verkehrs- und Ordnungsamt nochmals geprüft.

HGR
Wie auch bei den anderen Punkten hätte ich es mir gewünscht, daß Sie sich die Gegebenheiten selbst einmal angesehen hätten.
Ich verweise auch auf die Fotolinks, die ich eigens als Hilfestellung und Begründungsdetails für Sie in den Text meiner Bitten einfügte.

Wenn Sie den Links gefolgt wären hätten Sie gelesen, daß auch der Vertreter des ADFC/Hessen, Herr Stefan Pohl eine Beleuchtung
in der Unterführung forderte. Die nach meiner Intervention angebrachten Reflektoren sind kaum zu erkennen, und zwar genau in dem Bereich,
der innerhalb der Unterführung die lichte Höhe von nur 1,90 m aufweist.
Von Herrn Fischer hätte ich erwartet, daß er sich das einmal selbst angesehen hätte. Dann wäre sicherlich als Sofortmassnahme die Beschilderung Radfahrer frei durch die Beschilderung Radfahrer absteigen ersetzt worden. Auch hier kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren,
daß es am guten Willen Ihrerseits mangelt, in dubio pro Bürger und seiner Sicherheit tätig zu werden.

8. Überprüfen Sie das Gesamtkonzept der neuen Entlastungsstraße und kappen Sie nicht die Straßenverbindung zwischen Seulberg und Burgholzhausen über die K 765. Errichten Sie vor der A5 Unterführung auf Seulberger Seite einen Kreisel, der die Umgehungsstraße Seulberg anbindet,
ändern Sie dabei gleichzeitig die Trassenführung der Entlastungsstraße und entschärfen Sie damit die dort geplante Kurve.

Zu Ziffer 8.:
Bürgermeister und sein erster Stadtrat:
sofern wir das Gesamtkonzept erneut auf den Prüfstand stellen, wird es kein letztes Teilstück der Entlastungsstraße mehr geben. Wie allgemein bekannt, haben wir die ursprüngliche Planung verändert und die Trassenführung entlang der Autobahn gewählt. Das Verfahren ist nicht nur so vom Parlament verabschiedet, sondern bereits abgeschlossen.

HGR
Wenn nach Überprüfung der jetzigen Gegebenheiten festgestellt wird, daß das vom Parlament abgesegnete Verkehrsplanungskonzept
nicht mehr passt, dann muss man reagieren und darf sich nicht nur damit herausreden, daß z.B. das Amt für Verkehrswesen die Zustimmung zum Bau
des Südabschnitts der Entlastungsstrasse davon abhängig machte, daß die Verbindung Seulberg Burgholzhausen (K765) gekappt,
bzw zurückgebaut wird. Sie hätten Ihre Bedenken geltend machen müssen, daß dieser Rückbau weiteren Verkehr in die Innenstadt bringt,
vor allem den aus Richtung Seulberg mit Ziel Burgholzhausen. Was soll denn der komfortable Kreisel Cheshamer Straße/ Färber Straße denn noch alles verkraften? Vergessen wird auch, daß der neu errichtete Bauhof an der Färberstraße zu und angefahren werden muß.
Der beschrankte Bahnübergang garantiert dann den endgültigen Verkehrskiollaps. Auch für die Bewohner der Seniorenresidenz wird diese Verkehrszunahme eine Zumutung.

9. Verbreitern Sie die Fahrbahn des Kreisels, der die Färberstraße mit Burgholzhausen verbindet, damit er auch LKW mit Anhänger aufnehmen kann.

Zu Ziffer 9.:
Bürgermeister und sein erster Stadtrat:

Für den Kreisel ist die Stadt Friedrichsdorf nicht der Straßenbaulstträger (=Land Hessen!). Ein Umbau dürfte grundsätzlich, aufgrund des unmittelbar angrenzenden Brückenbauwerkes und der bestehenden Tangente von und zur Entlastungsstraße, sowohl technisch (z.B. Anschlusshöhen)
als auch finanziell kaum realisierbar sein, ganz unabhängig von der Frage der zur Verfügung stehenden Grundstücke.

HGR
Das ist der einfachste Weg, Fehler wegzuwischen. Der Kreisel vor Burgholzhausen wird nach der Fertigstellung der Entlastungsstrasse den Zubringerverkehr für das DHL Hochregallager, für die Firma Rühl und die Supermärkte der Innenstadt aufnehmen müssen.
Eine Fahrbahnverbreiterung wird, auch wenn das kostenaufwändig wird, nicht zu vermeiden sein. Weshalb lassen Sie nicht einen Verkehrsexperten überprüfen,
ob Ihre Daten, die Sie von der IMB haben überhaupt noch relevant sind?
Anmerkung für die Leser: Der Größenunterschied ist hier deutlich zu sehen. Bitte die Links anklicken:
Kreisel Bad Homburg Kreisel Burgholzhausen. Weshalb hat Friedrichsdorf nicht beim Land protestiert?
Stattdessen findet der Bürgermeister und der erste Stadtrat wieder einmal Begründungen, die wahrscheinlich nicht einmal das zuständige Land Hessen abgegeben hätte.

10. Lassen Sie auch das Verkehrsschild Zeichen 325 - verkehrsberuhigte Zone- im Einfahrtsbereich des Landgrafenplatzes aus
Richtung Hugenottenstrasse im Bereich Modehaus Hornig anbringen und veranlassen Sie, daß an allen 3 Zeichen 325
der Zusatz -Fahrzeugführer Schritt fahren- angebracht wird.

Zu Ziffer 10.:
Bürgermeister und sein erster Stadtrat:

Hier verweisen wir auf unser Mail vom 07.09.2009, wonach wir wegen der Vielzahl der Beschilderung keine Notwendigkeit sehen, hier weitere Zusatzschilder anzubringen

HGR
Schade, daß Sie sich dazu hinreißen lassen, diese Höhnsche Begründung zu übernehmen.
Wer den Schilderwald am Kreisel Cheshamer Straße/Färber Straße gesehen hat, der kann nur noch ungläubig seinen Kopf schütteln, wie hier eine durchaus berechtigte Forderung abgebügelt wird.
In dem Strassenstück der Hugenottenstraße zum Landgrafenplatz, von der Bahnstrasse aus gesehen, wird nicht Schritt gefahren, auch der Bürgermeister nicht, sondern mit erheblicher Geschwindigkeit durchgeprescht. Immer wieder kommen aufgebrachte Bürger in meinen Laden, noch ganz benommen,
daß sie fast angefahren worden wären. Deshalb hatte ich Herrn Höhn gebeten an den Spielstrassenschildern Fahrzeugführer Schritt fahren anzu bringen. Das wäre ein Zeichen von Einsicht und gutem Willen, den man aber nicht zeigen will.

11. Setzen Sie regelmäßig einen besuchenden Sozialdienst in der Obdachlosensiedlung am Köpperner Steinbruch ein.

Zu Ziffer 11.:
Bürgermeister und sein erster Stadtrat:

Das Jugend- und Sozialamt betreut die Obdachenlosen im Rahmen Ihrer Aufgaben auch im TQW.

HGR
Es war enttäuschend, daß nicht ein einziger Vertreter der Stadt Friedrichsdorf am runden Tisch, den die SPD zum Thema Obdachlosenunterbringung am 14.1.2010 veranstaltete teilgenommen hat.
Sie hätten Stellung nehmen können und auch müssen, zu den Vorwürfen der anwesenden Obdachlosen, daß z.B. der Bürgermeister
die Unwahrheit sagen würde und das sich von Seiten des Ordnungsamts niemand um die Belange der Bewohner kümmere.
Die Forderung, einen besuchenden Sozialdienst einzurichten ist schon deshalb nicht unbillig, weil ein qualifizierter Sozialarbeiter Brücken zwischen den Obdachlosen und den Behörden bilden kann um zu vermeiden, daß Bewohner bis zu 10 Jahren in menschenunwürdiger Bewohnug hausen müssen.
Hier ist der Mensch gefordert, nicht nur der Bürokrat, der keinen Hehl daraus macht, wie er zu den Betroffenen steht. Sie sind eben nicht integrierbar, basta!

12. Beenden Sie die Schikane für Ortsunkundige, die per Vorwegweiser an der Kreuzung L3057/K765 über einen Umweg von 2,2 km nach Friedrichsdorf 'umgeleitet' werden.

Zu Ziffer 12.:
Bürgermeister und sein erster Stadtrat:

Sicherlich ist es Ihnen entgangen, dass diese Vorwegweiser dort wegen der Sperrung der Köpperner Strasse stehen.
Da diese Baumaßnahme noch nicht abgeschlossen ist, wird die Beschilderung selbstverständlich stehen bleiben.

Vorwegweiser http://www.humbuch.de/Bild_013.jpg
HGR
" Diese Begründung ist falsch und zeigt mir, daß Sie auch hier keinen Link angeklickt haben. Ihr Ordnungsamtsleiter schrieb zu dieser Zumutung eines Umwegs von 2,2km:

"Diese Wegweisung über die sog. Stadtentlastungsstraße und hier dann über den Kreisel
in Burgholzhausen nach Friedrichsdorf war immer so gewollt.
Die neue Straße über den Kreisel ist wesentlich leistungsfähiger als die Zufahrt
beispielsweise über die Wilhelmstraße oder die Bahnstraße.
Insbesondere die Zufahrt auf die Bahnstraße mit der eingeschränkten Sicht hat in der Vergangenheit hin und wieder Probleme verursacht.
So hat sich dort bisweilen in den Spitzenzeiten ein Rückstau aufgebaut, der bis zur Seulberger Umgehung zurückgereicht hat. (Anmerkung:
Eine vollkommen unhaltbare Begründung!) Von daher wurde die von Ihnen monierte Zufahrt über den Kreisel ausgeschildert.
Dies obwohl die Entfernung vielleicht 2 km länger ist. Durch den nun fertiggestellten Kreisel an der Cheshamer Straße ist
die Zufahrt nach Friedrichsdorf über diese Route noch komfortabler geworden."

Mir ist also nichts entgangen!

12a. Entfernen Sie im gleichen Kreuzungsbereich die seit über 3 Jahren sichtnehmenden Warnbaken.

Zu Ziffer 12a.:
Bürgermeister und sein erster Stadtrat:

Hier könen wir nicht nachvollziehen, um welche Baken und welche angebliche Sichtbehinderung es sich handeln soll.
Uns liegen keinerlei Beschwerden vor.

Warnbaken http://www.humbuch.de/Bild_015.jpg
HGR
Auch hier haben Sie sich nicht bemüht festzustellen, daß es um diese Warnbaken geht.
Sie stehen nun schon seit über 3 Jahren im Strassenbereich herum, verunsichern die Autofahrer und behindern auch die Sicht.
Sicherlich hätte es hier eine bessere Lösung gegeben. Ein Bürgermeister, der diesen Bereich kennt hätte sich längst fragen müssen ob er diese chaotisch anmutende Anordnung seinen Bürgern zumuten muß. Er hatte aber auch ca 3 Jahre nicht bemerkt, daß das Stopschild in Richtung Friedrichsdorf
mit einem unsinnigen Zusatzschild versehen. http://www.humbuch.de/L3057.jpg
Das hat Herr Sommer erst geändert nachdem er zweimalig von der vorgesetzten Behörde dazu aufgefordert wurde.

13. Wirken Sie auf Ihre Mitarbeiter des Amtes 5 Herrn Sommer und Höhn ein, Ihre grundsätzliche Ablehnungshaltung aufzugeben, gegenüber Bürgern,
die um Gefahrenbeseitigung und ähnlichem bitten.
Belege hierzu und auch weitere Details zu den vorgetragenen Bitten finden Sie hier:
http://www.humbuch.de/schikane.htm
http://www.humbuch.de/unordnungsamt.htm
http://www.humbuch.de/radweg01.htm


Zu Ziffer 13.:
Bürgermeister und sein erster Stadtrat:

Wie alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Hause sind auch diese beiden Herren stets bemüht Wünsche und Anregungen aus der Bevölkerung zu prüfen und im Rahmen der Möglichkeiten umzusetzen.

Sofern Sie noch weitere Rückfragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Horst Burghardt, Bürgermeister

Norbert Fischer    
Erster Stadtrat
Magistrat der Stadt Friedrichsdorf
Hugenottenstraße 55
61381 Friedrichsdorf
Telefon (06172) 731-214
Telefax (06172) 731-308
norbert.fischer@friedrichsdorf.de

http://www.friedrichsdorf.de

HGR
Dem kann ich leider nicht zustimmen. Ich habe jahrelang andere Erfahrungen vor allem mit Herrn Sommer gemacht.
Ich würde Dank meiner Erfahrungen Ihren Schlusssatz gern so umformulieren:

Wie alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Hause sind auch diese beiden Herren stets bemüht Wünsche und Anregungen aus der Bevölkerung zu prüfen und im Rahmen der Möglichkeiten abzulehnen.

Ich bitte Sie aufgrund der zahlreichen unbefriedigenden Antworten, sich der Punkte nochmals im Detail zu widmen, mit der grundsätzlichen Einstellung, daß Sie die Wünsche und Anregungen bürgerfreundlich umsetzen.

In Erwartung Ihrer geschätzten Antwort verbleibe ich,
mit freundlichen Grüßen

Hans Georg Riedel

Weitere bebilderte Details zu den einzelnen Punkten können hier nachgelesen werden.

1.) Fußwegunterführung Schäferborn Anemonenweg verfolgen bis parallel zum Narzissenweg dann weiter zur L3415, jetzt K988, die unterquert  wird und zur neuen Philipp-Reis-Schule führt.

Der Anemonenweg, angeblich nicht als Schulweg geeignet! Der Weg in Richtung Tunnel, doch der wurde zugeschüttet. Ebenfalls ein Zuweg, der zum zugeschütteten Tunnel führt. Der sichere Schulweg ist das Ziel? Unterhalb des Firmenschildes war der Tunnelausgang. Die Zuwegung auf dieser Seite wurde spurlos beseitigt, ebenso auf Schäferborner Seite alle Wegweiser, die den Weg als Fuß- und Radweg nach Burgholzhausen auswiesen. Man war bemüht den Tunnel möglichst unauffällig 'verschwinden' zu lassen. Hier sollen nun hunderte von Schülern die Kreisverkehrsanlage überqueren. Ampeln gibt es dort nicht. Statt den zugeschütteten Tunnel zu nutzen, muß hier überquert werden.  Hier ein Überweg von der Cheshamer Strasse kommend zur Schule. Radfahr müssen zuvor noch die Cheshamer Straße überqueren.

Die Stadt teilte den Bürgern noch vor Errichtung des neuen Kreisels an der Färberstrasse mit, daß der Tunnel unter der Färberstrasse
geschlossen würde. Während einer Vollversammlung des Seniorenbeirats im Rathaus Friedrichsdorf habe ich den Bürgermeister angesprochen, weshalb man diesen sicheren Fuß und Radweg schließen will. Schüler könnten ungefährdet vom Bahnhof Friedrichsdorf zur neuen Schule gelangen. Der Bürgermeister erklärte die Sache sei vom Tisch, der Tunnel würde nicht geschlossen, weil sich die Anordnung der Bauwerke geändert
habe und diese nun nicht mehr mit dem Tunnelausgang 'kollidierten'.

Die Märchenstunde ist beendet!
Die Story, daß der Tunnelausgang in einem Keller eines Gebäudes der neuen Philipp-Reis-Schule enden würde und
der Tunnelausgang deshalb nur mit großem Kostenaufwand der Umgebung angepasst und verlegt werden müsste, wird hier widerlegt!

Hier ein Link, der erkennen lässt, wo die Gebäude der Philipp Reis Schule stehen werden.:
http://www.philipp-reis-schule.de/images/news/neubau/doku/serie7/plan210110.jpg
Oberhalb des Schriftzuges "Mensa", links zwischen den Baustellenbüros (Container) genau in der Mitte der Containerlücke ist
ein grüner Propangastank zu erkennen. Genau an dieser Stelle befand sich der Ausgang des Tunnels. Damit wird eindeutig belegt,
daß die Bürger belogen werden, wenn behauptet wird, daß Der Tunnelsausgangsweg in einem Gebäude enden würde.
Es ist mehr als ausreichend Platz vorhanden, den Tunnelweg sinnvoll und ohne großen Kostenaufwand anzubinden.

Gelände -->Hier kann man das Gelände samt Umgebung 'abfahren' und zoomen.
Anemonenweg verfolgen bis parallel zum Narzissenweg dann weiter zur L3415 -jetzt die K988-(Färber Straße), die unterführt wird und
zur neuen Philipp-Reis-Schule gelangt.

Am 6.11.09 erhielt ich von einem Friedrichsdorfer Bürger ein Schreiben zwischen ihm und dem Stadtplanungs- und Hochbauamt
Hugenottenstr. 55 61381 Friedrichsdorf
Tel. 06172 731-237
Fax 06172 731-306
E-Mail:  robert.hohmann@friedrichsdorf.de
Web:     www.friedrichsdorf.de

Gesendet: Mittwoch, 4. November 2009 18:44
An: Hohmann, Robert; Stete, Claudia
Cc: Fischer, Norbert
Betreff: Schildbürgerstreich????

Sehr geehrte Frau Stete, sehr geehrte Herren,

welche Experten haben denn die geniale Idee gehabt, die einzige barrierefreie Querungsmöglichkeit
(Fuß-/Radweg nach Burgholzhausen) der Färberstraße zu verfüllen.
Schon heute ist es zeitweise für Fußgänger oder Radfahrer kaum möglich, die Färberstraße zu überqueren. Wenn dann zukünftig auch noch
Hunderte von Schülern mit Rädern oder zu Fuß unterwegs sein werden, sind doch brenzlige Situationen (im günstigsten Fall) vorauszusehen, 
an mögliche Unfälle mag ich gar nicht denken.

Mit der nun geschaffenen Tatsache sind wieder einmal die schwächsten Glieder im Straßenverkehr die Dummen.
Mich würde brennend interessieren, wie Sie zukünftig gewährleisten wollen, dass Fußgänger und Radfahrer unversehrt die Färberstraße überqueren können.

Mit freundlichen Grüßen

Das Bauamt schrieb ihm:

Sehr geehrter Herr ...,

den Bau des Tunnels hatte in den 70er Jahren die Stadt Friedrichsdorf initiiert. Der Tunnel gehört rechtlich zur Straße und seinerzeit also zum Gelände der Landesstraßenbauverwaltung ( L3415), nun Kreisverwaltung, da die Straße zur Kreisstraße abgestuft wurde. Zuständig ist hierfür also der Hochtaunuskreis.
Dennoch ist die Schließung unter Abstimmung mit der Stadt Friedrichsdorf durchgeführt worden. Im wesentlichen waren Sicherheitsaspekte maßgebend, die uns veranlasst haben, dem zuzustimmen.

Zum Einen wurde die mangelnde Einsichtsmöglichkeit des oft mit höherer Geschwindigkeit mit dem Rad/Roller/Skateboard befahrenen Tunnels bemängelt.
Zum anderen war zuletzt die Nutzung, insbesondere durch Mädchen und Frauen sehr eingeschränkt, da sie ein starkes "Unsicherheitsgefühl" hatten.
Hierzu hat sicherlich beigetragen, dass abendliche Alkoholpartys (nach Zeugenaussagen auch mit Drogenmissbrauch) stattfanden sowie Wohnsitzlose
den Tunnel zum Übernachten genutzt hatten. Weiterhin wurde er als "öffentliches Toilette" missbraucht. Neben Beschwerden der "Nutzer" sind natürlich auch Beschwerden der unmittelbaren Anwohner bei uns eingegangen.

Auch die Schüler/-innen der zukünftig dort angesiedelten Philipp-Reis-Schule würden - insbesondere in der dunklen Jahreszeit - unter diesen Vorgaben
den Tunnel kaum benutzen. Eine Überwachung hätte - neben der Verkehrssicherung und Reinhaltung -  untragbar hohe Kosten verursacht. Eine Integration
in das Schulgelände wurde von der Schule (nachvollziehbar) abgelehnt, da der Tunnel während des Schulbetriebes praktisch nicht zu überwachen sei.

Erleichtert wurde die Entscheidung, den Tunnel zu schließen, darüber hinaus durch die Tatsache, dass inzwischen - entgegen Ihrer Aussage - am neugeschaffenen Kreisel eine sichere barrierefreie Querung der Färberstraße, separat auch für Radfahrer, besteht. Weiterhin ist im Bereich des Tulpenweges
eine zusätzliche Querungshilfe in der Planung. Allerdings muss hier der Hochtaunuskreis zustimmen, da es sich - wie gesagt - um eine Kreisstraße handelt.

Hier eine Querungshilfe vorzuschlagen zeigt, daß der Planer von keiner Ahnung getrübt ist.  Auch hier gut zu erkennen: Eine Querungshilfe käme Selbstmordversuchen gleich!

Wir hoffen, dass wir mit unseren Erläuterungen die Gründe zur Schließung des Tunnels nachvollziehbar erläutern konnten. Wenn Sie noch weitere
Fragen hierzu haben sollten, stehen wir zu deren Beantwortung gerne zur Verfügung. Natürlich können Sie weitergehende Anfragen auch an
die eigentlichen Eigentümer, die Straßenverwaltung des Hochtaunuskreises, Herrn Gebauer, Tel. 06172 999-4500, Bernd.Gebauer@Hochtaunuskreis.de richten.

Mit freundlichen Grüßen...

Eine Überprüfung der Örtlichkeit ergab, daß der Tunnel nun doch verfüllt wurde.
Wieder ein Beweis, daß man die unnötige Gefährdung von Menschen mit unsinniger Bbegründung zu rechtfertigen sucht und darüberhinaus Bürger diesmal vom Bürgermeister regelrecht angelogen wurden.

Und das schreibt die Polizei -Dein Freund und Helfer- auf Anfrage dazu:

Ihre  E-Mail vom 14. November 2009 habe ich zur Kenntnis genommen. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass sich Ihr damit verbundener Antrag auf Korrektur der beschriebenen Sperrmaßnahme aus folgenden Gründen nicht realisieren lässt:

1. Es sind die für die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) originär zuständigen Straßenverkehrs-behörden, die nach den einschlägigen Rechtsnormen
(§§ 44 Abs. 1, 45 Abs 1 Nr. 1 StVO) befugt sind, die Benutzung bestimmter Straßen oder Straßenstrecken aus Gründen der Sicherheit und Ordnung des Verkehrs zu beschränken, zu verbieten und den Verkehr umzuleiten. Von dieser Anordnungskompetenz hat vorliegend die
Straßenverwaltung des Hochtaunuskreises Gebrauch gemacht.

Nur in Ausnahmefällen ist die Polizei befugt, den Verkehr zu regeln und bei Gefahr im Verzug zur Aufrechterhaltung der Sicherheit oder Ordnung des Straßenverkehrs an Stelle der an sich zuständigen Behörde tätig zu werden und vorläufige Maßnahmen zu treffen. Ein solcher Ausnahmefall liegt aber  eindeutig nicht vor. In Ermangelung dieser Voraussetzung verbietet sich ein Einschreiten der Polizei.

2. In dem angeführten Schreiben teilt Ihnen Herr Hohmann vom Stadtplanungs- und Hochbauamt der Stadt Friedrichsdorf die Gründe mit, die zur Schließung der Tunnelanlage führten. Die Gründe sind nachvollziehbar und schlüssig und bedürfen aus Sicht der Polizei keiner ergänzenden Kommentierung.

3. Im Vorfeld des geplanten Neubaus der Philipp-Reis-Schule wurde die Polizei um Stellungnahme hinsichtlich der Gestaltung eines zukünftigen sicheren Schulweges gebeten. Unsere Empfehlungen haben wir eingebracht und es wird erwartet, dass diese im Zuge der Neubaumaßnahme auch Beachtung finden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Berthold Gebhardt

 

Polizeipräsidium Westhessen

E 13

Konrad-Adenauer-Ring 51

65187 Wiesbaden

 

Tel.: 0611/345-0, App. 1113

 

Besonders interessant ist die Feststellung der Polizei, daß die von Herrn Hohmann angegebenen Gründe nachvollziehbar und schlüssig seien
und aus Sicht der Polizei keiner ergänzenden Kommentierung bedürften.
Ebenfalls interessant wäre es zu erfahren, welche Empfehlungen eingebracht wurden, wobei von der Polizei erwartet wird, dass diese

im Zuge der Neubaumaßnahme auch Beachtung finden.

 

Folgende Antwort habe ich am 18.11.09 an die Polizeidirektion Westhessen gesandt:

Sehr geehrter Herr Gebhardt!
Vielen Dank für Ihre eindeutige Antwort.
Sie schrieben unter Punkt 3.:
Im Vorfeld des geplanten Neubaus der Philipp-Reis-Schule wurde die Polizei um Stellungnahme hinsichtlich der Gestaltung eines zukünftigen
sicheren Schulweges gebeten. Unsere Empfehlungen haben wir eingebracht und es wird erwartet, dass diese im Zuge der Neubaumaßnahme auch
Beachtung finden.

Anmerkung dazu:
Betroffene Bürger wären Ihnen dankbar, wenn Sie von Ihnen erfahren könnten, welche Empfehlungen, die im Zuge der Neubaumaßnahme
auch Beachtung finden sollen, Sie eingebracht haben.
Unverständnis herrscht darüber, daß wohl kein Mitarbeiter Ihrer Behörde vor Ort war, um sich ein Bild zu machen, was diese Tunnelverfüllung
für die Betroffenen nach der Eröffnung der neuen Philipp-Reis-Schule bedeuten wird.
Folgenden Satz soll ich Ihnen expressis verbis schreiben:
Es gab einmal für den Verkehrspolizisten einen Namen, der nun Dank Bürokratismus nicht mehr anwendbar scheint. Für Kinder und Schüler
war der Beamte ein Schutzmann. Der hätte sich vor Ort umgesehen und sich im Interesse der Kinder für die Erhaltung des über 30 Jahre
alten gefahrlosen Weges eingesetzt.
Unser Schriftverkehr wird spätestens nach Eröffnung der neuen Philipp-Reis-Schule den entsprechenden Stellenwert erlangen und mit ungläubigem Staunen aufgenommen werden.
Ich empfehle Ihnen, sich selbst einmal im Detail die alte und neue Wegführung anzusehen. Übrigens, einhellig wird von den Bürgern
die Meinung vertreten, daß ersatzweise zum Tunnel eine Fußwegbrücke über die Färberstraße gebaut wird. War das eine Ihrer Vorgaben?
Mit freundlichen Grüßen
Hans Georg Riedel

21.11.2009 11.25 Uhr. Soeben erhielt ich die Antwort von Herrn Gebauer,
abgezeichnet von Landrat Ulrich Krebs, das ich hier zitiere:
Zitat:
Schließung des Unterführungsbauwerkes unter der K 988 in Friedrichsdorf. Ihr Schreiben vom 09.11.2009
Sehr geehrter Herr Riedel,
in oben genannter Angelegenheit nehme ich die in Ihrem Schreiben vom 09.11.2009 geäußerten Bedenken gegen eine Verschließung des
Unterführungsbauwerkes in Friedrichsdorf zur Kenntnis. Die Schließung des Unterführungsbauwerkes ist entgegen Ihrer Annahme nicht
auf die Initiative einzelner Anwohner zurückzuführen. Vielmehr wurde diese aufgrund des geplanten Neubaus der Philipp-Reis-Schule erforderlich,
da der an die Unterführung anschließende Fuß und Radweg weit in das Schulgrundstück hineinreichte und mit der Lage der neu zu errichteten Schule
nicht zu vereinbaren war. Dementsprechend sieht bereits der für diesen Bereich gültige Bebauungsplan Nr.508 "Schulgelände Mitte" der
Stadt Friedrichsdorf vom 23.12.2004 ein solches Unterführungsbauwerk nicht mehr vor. Ferner sprachen Sicherheitsaspekte gegen den Erhalt
der Unterführung, die Ihnen bereits von der Stadt Friedrichsdorf schriftlich mitgeteilt wurden. Daraus geht insbesondere hervor,
dass die Nutzung der Unterführung für Schulkinder nicht mehr sicher war. Ein gefahrloses Passieren der Färberstraße ist nun durch die
Querungshilfen im Bereich der neu errichteten Kreisverkehrsanlage am Knotenpunkt K 988 (Färberstraße)/ Cheshamer Straße/ Philipp-Reis-Schule
(Neubau) sichergestellt. Die Planungen für eine weitere Querungsverbesserung am Knotenpunkt K 988 (Färberstraße)/ Tulpenweg/ Max-Planck-Straße
werden derzeit in Abstimmung zwischen Stadt und Kreis vorgenommen. Ich gehe davon aus, dass mit diesem Schreiben Ihre Fragen beantwortet sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Krebs
Landrat.
Ende des Schreibens.

23.11.2009 10.27Uhr
Antwort an die Herren Gebauer HOCHTAUNUSKREIS Der Kreisausschuss Fachbereich 40.50
Kreisstraßen, Verkehrsrecht
und Landrat Krebs:

Sehr geehrter Herr Gebauer!
Sehr geehrter Herr Landrat Krebs!
Unter Benutzung Ihres Briefvordruckes hat Herr Landrat Krebs mittlerweile geantwortet.
Ich werde diesen Schnellschuß, der unnötig dazu führen wird, daß Schulkinder auf ihrem Weg zur neuen Philipp-Reis-Schule gefährdet werden
in der Öffentlichkeit zur Diskussion stellen.
Ich bin überzeugt davon, daß die Entscheidungsträger, die die Schließung des Tunnels veranlassten und auch zu verantworten haben
wichtige Kriterien außer Acht gelassen haben, die beweisen, daß die Wegführung über die Cheshamer Straße und den Kreisel
an der Färberstraße zumindest durch die Unterführung ergänzt werden müssen.
Gründe:
Nach Fertigstellung des Südabschnitts der Umgehungsstraße L3057 neu, wird die Strassenverbindung zwischen Seulberg
und Burgholzhausen (K 765) gekappt. Der gesamte Verkehr mit Ziel Friedrichsdorf Stadtmitte wird dann von Süden kommend über den Kreisel vor Burgholzhausen und dann über die Färberstraße und letztendlich über die Cheshamer Straße geführt. Es handelt sich dabei auch um LKW-Verkehr, der Supermärkte und die Firma Rühl anfahren muss.
Schon jetzt hat das zuständige Verkehrsamt Friedrichsdorf die Wegweisung nach Friedrichsdorf für Ortsfremde,
die die alte L 3057 aus Gonzenheim kommend mit Ziel Friedrichsdorf befahren per Vorwegweiser über die K 765 vorgegeben,
obwohl es sich dabei um einen Umweg von 2,2 km handelt und die Kreisstraße K765 zwischen Seulberg und Burgholzhausen
für Schwerverkehr nicht geeignet ist. Bild: http://www.humbuch.de/Bild_022.jpg. Seit über 3 Jahren wird diese Zumutung für Verkehrsteilnehmer als vorübergehendes Provisorium angegeben. Den Umweg begründet der Ordnungsamtsleiter Sommer damit, daß der
neue Kreisel an der Färber-Straße/ Cheshamer Straße so komfortabel und der Umweg deshalb zuzumuten sei.
Wörtlich schreibt er: "Die Wegweisungber die sog. Stadtentlastungsstraße und hier dann über den Kreisel
in Burgholzhausen nach Friedrichsdorf war immer so gewollt.
Die neue Straße über den Kreisel ist wesentlich leistungsfähiger als die Zufahrt
beispielsweise über die Wilhelmstraße oder die Bahnstraße.
Insbesondere die Zufahrt auf die Bahnstraße mit der eingeschränkten Sicht hat in der Vergangenheit
hin und wieder Probelme verursacht. So hat sich dort bisweilen in den Spitzenzeiten ein Rückstau aufgebaut,
der bis zur Seulberger Umgehung zurückgereicht hat. Von daher wurde die von Ihnen monierte Zufahrt
über den Kreisel ausgeschildert. Dies obwohl die Entfernung vielleicht 2 km länger ist.
(Anmerkung H.G.Riedel: Es wurde nachgemessen, es sind 2,2 km)
Durch den nun fertiggestellten Kreisel an der Cheshamer Straße ist die Zufahrt nach Friedrichsdorf über diese Route noch komfortabler geworden."
Ich habe ganz bewusst alle Fakten im Detail zusammengetragen um zu belegen, daß die Schließung des Tunnels nicht zu rechtfertigen ist.
Die Begründung, daß der Tunnelausgang sehr weit in das Schullgelände reichen würde entfiele, wenn eine seitlich angebrachte
Rampe und Treppenstufen unmittelbar am Tunnelausgang angelegt würden.
Ich melde sehr rechtzeitig meine Bedenken an und bin sehr dankbar, daß ich schriftliche Stellungnahmen erhalte. Bisher sind diese
nicht nachvollziehbar, weil es wohl bisher versäumt wurde, eine Studie mit entsprechender Prognose zum zu erwartenden Verkehrsaufkommen zu erstellen.
Der Bürgermeister von Friedrichsdorf erklärte in einer Vollversammlung des Seniorenbeirats vor einigen Wochen auf Anfrage, daß der Tunnel nicht geschlossen würde, weil sich die Anordnung der Bauwerke geändert hätte und deshalb der Tunnelausgang nicht mehr in Konflikt zur Baumaßnahme stünde.
Die Argumentation des Herrn Hohmann vom Bauamt Friedrichsdorf, ich zitiere: " Zum anderen war zuletzt die Nutzung, insbesondere durch
Mädchen und >> Frauen sehr eingeschränkt, da sie ein starkes "Unsicherheitsgefühl" hatten. Hierzu hat sicherlich beigetragen, dass abendliche Alkoholpartys
(nach Zeugenaussagen auch mit Drogenmissbrauch) stattfanden sowie Wohnsitzlose den Tunnel zum Übernachten genutzt hatten. Weiterhin wurde er als
"öffentliches Toilette" missbraucht. Neben Beschwerden der "Nutzer" sind natürlich auch Beschwerden der unmittelbaren Anwohner bei uns eingegangen.
Auch die Schüler/-innen der zukünftig dort angesiedelten Philipp-Reis-Schule würden - insbesondere in der dunklen Jahreszeit - unter diesen
Vorgaben den Tunnel kaum benutzen. Eine Überwachung hätte - neben der Verkehrssicherung und Reinhaltung - untragbar hohe Kosten verursacht.",
hat Herr Karner, Schulleiter der Philipp-Reis-Schule entsetzt. Er bemerkte, daß er, wenn ihm mitgeteilt worden wäre, es sich um ein wie beschrieben unsicheres Gebiet handelte, nicht zugestimmt hätte, daß die Schule auf diesem Gelände errichtet würde.
Sehr geehrter Herr Gebauer, vielleicht veranlassen Sie meine Ausführungen und der Hinweis, daß es um die Sicherheit unserer Schulkinder geht und nicht um irgendeine Rechthaberei, daß Sie sich noch einmal mit dem Thema zu befassen.
Ich werde dieses Schreiben auch als Weiterleitung an Herrn Landrat Herrn Krebs senden, den ich ebenfalls bitte, dieses wichtige Thema nicht ad acta zu legen.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Georg Riedel
Petunienweg 24
61381 Friedrichsdorf
P.S.:
Hier der Link zur Wegstrecke.
http://maps.google.de/maps?ll=50.257083 ... &t=h&hl=de
Der Anemonenweg führt vom Lilienweg bis zum Anfang November 2009 verschütteten Tunneleingang.
Eine Ortsbegehung wäre ratsam.

2.) Cheshamer Strasse, Innenstadt Friedrichsdorf:

Es wird abgelehnt, zwischen dem Parkplatz und dem Einkaufszentrum Houiller Platz in Höhe des REWE Supermarktes eine dort befindliche Querungshilfe durch einen Fußgängerüberweg zu ersetzen.

Hintergrund, Schriftverkehr mit dem Ordnungsamt:

Meiner Bitte, die Querungshilfe zwischen dem Houiller Platz in Höhe von Rewe und dem Parkplatz durch einen Zebrastreifen zu ersetzen,
wurde von Ihnen abgelehnt, weil dort die Anzahl der Fußgänger so gering wäre, daß ein Zebrastreifen nicht aufgetragen werden dürfte.

Auch der massive Widerspruch anderer Anwesenden, daß selbstverständlich zahlreiche Fußgänger die Strasse an dieser
Stelle überqueren müssten, änderte nichts an Ihrer ablehnenden Haltung.   

Fazit:
Während in der Professor Wagner Strasse tatsächlich nur wenige Fußgänger den Überweg benutzen, sind es in der Cheshamer
die zahlreichen Besucher des Einkaufszentrums. Doch hier begründet das Ordnungsamt seine Ablehnung damit, daß zu wenige Passanten
den Überweg benutzten und deshalb die Voraussetzung für einen 'Zebrastreifen' nicht erfüllt werden. Auch hier ist die Willkür eindeutig.

3.) Radweg Erlenbachunterführung Autobahn A5 Friedrichsdorf Nord:

Es fehlt noch immer eine Beleuchtung innerhalb der Unterführung. Die Radfahrer werden nicht per Hinweisschild aufgefordert abzusteigen.
Hier handelt es sich meines Erachtens um unmenschliche Sturheit. Erst wenn das erste Opfer zu beklagen ist, wird man reagieren.

4.) Stolperfallen am Houiller Platz 4 (Parkplatz)

Strafzettel auf Privatgelände?
Wer hier länger als 1 Stunde parkt oder seine Parkscheibe vergaß, der erhält vom Ordnungsamt Friedrichsdorf
eine entsprechende gebührenpflichtige Verwarnung.
Meine Frage an einen Mitarbeiter des Ordnungsamts weshalb das so praktiziert wird

beantwortete der, weil der Eigentümer der Parkfläche die Stadt darum gebeten hätte.
Eigentlich wollte ich das Ordnungsamt bitten, die Begehbarkeit zum dort befindlichen Briefkasten

von Stolperfallen zu befreien, als mir mitgeteilt wurde, daß das Sache des Eigentümers sei, nicht die der Stadt.

Hintergrund, Schriftverkehr mit dem Ordnungsamt:

Für eine Verbesserung dieses Zuweges ist der Eigentümer des Geländes zuständig.

Auf die Frage, wieso die Stadt diesen Privatparkplatz als zeitbeschränkte Parkzone ausgeschildert hat, dort Kontrollen durchführt und gebührenpflichtige Verwarnungen verteilen kann, erklärte Herr Hoehn vom Ordnungsamt, daß der Eigentümer des Grundstücks die Stadt darum gebeten habe. Eine geldwerte Zuwendung erfolge nicht.

Auf Rückfrage eines Bürgers nach der Rechtsgrundlage für dieses Abkassieren schrieb der Leiter des Ordnungsamts am 26.11.09:

Von: "Sommer, Manfred" <manfred.sommer@friedrichsdorf.de>
An:  Bürger
Gesendet: Donnerstag, 26. November 2009 17:53
Betreff: AW: Online-Kontakaufnahme:  Bürger

Sehr geehrter Herr ,

gern bin ich bereit Ihnen die Rechtsgrundlage für diese Kontrollen zu
nennen. Es ist dies die Verwaltungsvorschrift zu § 1 der StVO. Danach findet
öffentlicher Verkehr auch auf Privatgrundstücken statt, sofern dies mit
Duldung des Verfügungsberechtigten geschieht und das Grundstück zur
allgemeinen Nutzung zur Verfügung steht. Im Übrigen ist die Stadt vom
Eigentümer gebeten worden, derartige Kontrollen durchzuführen.

Sie dürfen davon ausgehen, dass die städtische Ordnungspolizei nur dort
kontrolliert, wo dies auch im Rahmen der StVO zulässig ist.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Manfred Sommer

Anmerkung H.G.Riedel:
Einerseits beruft man sich auf Gesetzesverordnungen, wenn es darum geht Strafmandate zu rechtfertigen, sieht sich aber
nicht der Verpflichtung die körperliche Unversehrtheit der Bürger zu schützen, indem vom Eigentümer des Grundstücks
mit Fristsetzung verlangt wird, daß er die Stolperfallen beseitigen lässt.
Ein für das Amt 5 und seinem Leiter typisches menschenunfreundliches Verhalten.

5.) Schikanöse Wegweisung nach Friedrichsdorf mit Umweg von 2,2km und gefährlicher Straße, die für Schwerverkehr
nicht vorgesehen ist.

Die Kreuzung L 3057/K 765, um die es geht.
Ortskundige Friedrichsdorfer auf der L 3057 aus Richtung Gonzenheim kommend
fahren geradeaus und erreichen nach genau 2 km das Rathaus.
Ortsfremde folgen dem Vorwegweiser und fahren zum gleichen Ziel 4,2 km. Schwerverkehr mit Anhänger, die zur
Firma Rühl Chemie oder zum DHL Hochregallager fahren wollen wird zugemutet einen viel zu klein bemessenen
Kreisel zu nutzen,
was in den meisten Fällen zur Beschädigung der Verkehrsanlage führt. Die kürzere Strecke dagegen führt über einen neu angelegten
ausreichend dimensionierten Kreisel.

Begründung des Ordnungsamts:
Diese Wegweisung über die sog. Stadtentlastungsstraße und hier dann über den Kreisel
in Burgholzhausen nach Friedrichsdorf war immer so gewollt.
Die neue Straße über den Kreisel ist wesentlich leistungsfähiger als die Zufahrt
beispielsweise über die Wilhelmstraße oder die Bahnstraße.
Insbesondere die Zufahrt auf die Bahnstraße mit der eingeschränkten Sicht hat in der Vergangenheit
hin und wieder Probleme verursacht. So hat sich dort bisweilen in den Spitzenzeiten ein Rückstau aufgebaut,
der bis zur Seulberger Umgehung zurückgereicht hat. (Anmerkung: Wieder eine vollkommen unhaltbare Begründung!)

Von daher wurde die von Ihnen monierte Zufahrt
über den Kreisel ausgeschildert. Dies obwohl die Entfernung vielleicht 2 km länger ist.

(Anmerkung H.G.Riedel: Es wurde nachgemessen, es sind 2,2 km)
Durch den nun fertiggestellten Kreisel an der Cheshamer Straße ist die Zufahrt nach Friedrichsdorf über diese Route
noch komfortabler geworden.
(Anmerkung: Der Kreisel bei Burgholzhausen ist zu klein ausgebildet und für Schwerverkehr mit Anhänger nicht zulässig.)

6.) Die Kreuzung L 3057/K 765! Gefährliche seit über 3 Jahren die Übersicht nehmende im Fahrbahnbereich aufgestellte Warnbaken.:

Die Warnbaken allerdings könnten nicht entfernt werden, wegen der Besonderheit der Kreuzung,
so der Ordnungsamtsleiter von Friedrichsdorf. Sie würden auch keine Sicht behindern.

Anmerkung:

Es ist bezeichnend für das bürgerunfreundliche Verhalten des Ordnungsamtsleiters, daß er es nicht für nötig befindet, nun schon über einen Zeitraum von mehr als 3 Jahren, eine sinnvollere Lösung zu finden. Auf die Zumutung angesprochen wird lapidar erklärt, daß es sich nur um ein Provisorium handele.

7.) Ein falsch bemessener Kreisel vor der Ortseinfahrt nach Burgholzhausen:

Diesen müssen auch LKW- Züge mit Anhänger befahren, mit Ziel Hochregallager der DHL.
Die Fahrbahnbreite bzw. der Kreiseldurchmesser ist zu schmal ausgebildet. LKW Züge müssen über die Grünanlage fahren und beschädigen Hinweisschilder. Reparaturen an der Anlage werden schon seit Monaten nicht mehr vorgenommen. Ein zertümmertes Stahlrohrgitter zählt dazu.

8.) Verkehrsberuhigte Zone inmitten des Stadtzentrums, die als solche von den Autofahrern nicht wahrgenommen wird.:

Hintergrund:

Die verkehrsberuhigte Hugenottenstrasse zwischen Bahnstrasse und Landgrafenplatz.

Vorgeschrieben ist Schrittgeschwindigkeit, bis maximal 7 km/h.
Viele Lieferfahrzeuge, Motorradfahrer(innen) und Autofahrer(innen) halten sich nicht an diese Vorschrift.
Die zuständige Verkehrsbehörde im Rathaus Friedrichsdorf, das sich in etwa 100 m

Entfernung befindet, beschränkt sich darauf, durch ihre Ordnungspolizisten Parksünder aufzuschreiben.
Eltern oder Passanten, die auf die Schnellfahrer hinweisen, wird mitgeteilt,
daß sich die Zuständigkeit der Ordnungspolizei auf den ruhenden Verkehr beschränken würde.
Geschwindigkeitsmessungen werden nicht veranlasst.

Während einer Begehung am 11.8.2009 erklärte der zuständige Mitarbeiter des Friedrichsdorfer Ordnungsamts, daß die Strecke zu kurz sei, Geschwindigkeitkontrollen durchzuführen. Der Vorschlag auf das linksseitige Spielstrassenschild einen Zusatz 'Schrittgeschwindigkeit'
anzubringen, wie das im Ortsteil Köppern gemacht wurde lehnte der Sachbearbeiter mit der Begründung ab, daß schon
genügend Hinweisschilder vorhanden seien, während in Köppern nur eine Hinweistafel auf die Spielstrasse hinweise. Wo kein Wille,
da kein Weg, gilt auch hier.
Es kann vermutet werden, daß die Ergebnisse der Kontrollen so gravierend sind,
daß sie außerhalb des Verwarnunggeldbereichs liegen, und deshalb nicht in die Kasse

der kommunalen Verwaltung fliessen würde, sondern in die hessische Landeskasse.

Nachdem Bürger mich informierten, daß entgegen der Aussage von Herrn Hoehn (Ordnungsamt Friedrichsdord)
auch beidseitig Zusatzschilder in Friedrichsdorf zu finden sind, schrieb ich am 6.9.2009 folgende mail:

Sehr geehrter Herr Hoehn!
nachdem mich zahlreiche Bürger immer wieder ansprechen, daß im verkehrsberuhigten Bereich  zwischen Hugenottenstrasse 66 und 72
Raser die Fussgänger gefährden, komme ich nochmals auf meine Bitte zurück, die ich bei unserer Begehung am 11.8.2009 vorbrachte,
daß auf dem linksseitig angebrachten Verkehrsschild (Zeichen 325) einen Zusatzhinweis 'Schritt fahren' angebracht werden sollte.
Sie lehnten das ab mit der Begründung, daß bereits genügend Schilder aufgestellt worden seien. Mein Hinweis, daß es in Köppern eine solche Beschilderung samt Zusatzhinweis gäbe, ließen Sie als Begründung nicht gelten, weil dort nur 1 Schild angebracht worden wäre.

Möglicherweise ist Ihrer Aufmerksamkeit entgangen, daß Ihre Behörde im Einfahrtsbereich Obere Römerhofstrasse diese Hinweisschilder beidseitig installiert hat.Ich bitte Sie deshalb nochmals, auch bei den Einfahrten zur Hugenottenstrasse die (Zeichen 325) mit dem Zusatz -Fahrzeugführer Schritt fahren- zu versehen. Selbstverständlich ist mir bewusst, daß diese Massnahme kein Allheilmittel gegen unvernünftige Fahrzeugführer sein kann. Beim Wohngebiet Römerhof und in Köppern haben Sie die Notwendigkeit für diese Beschilderung gesehen.

Ich Danke Ihnen für Ihr Verständnis und verbleibe,

mit freundlichen Grüssen

Hans Georg Riedel

Ich erhielt folgende Antwort:
From: Höhn, Andreas
To: Humbuch
Sent: 09-09-07 15:52
Subject: AW: E-Mail schreiben an: schikane 006.jpg

Sehr geehrter Herr Riedel,

die Zusätze auf den von Ihnen angeführten Schildern im Römerhof und in Köppern konnten nur angebracht werden,

weil hier außer dem Zeichen 325.1 (Verkehrsberuhigter Bereich) keine weiteren Informationen stehen. Dies ist auf dem Landgrafenplatz ganz anders. Der Fahrzeugführer muß in der Lage sein, eine Beschilderung visuell zu erfassen und zu begreifen,
was bei einer "Informationsflut" nicht mehr gegeben ist.

Wir werden deshalb an unserer Meinung festhalten und keine Zusatzschilder anbringen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag:

Andreas Höhn

Die Begründung ist gelinde gesagt an den Haaren herbeigezogen.
Insgesamt 53 Verkehrsschilder hat ein Friedrichsdorfer am Cheshamer Kreisel gezählt.

Der Kreisel an der Färberstrasse, der den Schülern als sicherer Schulweg dienen soll, sichere als eine Unterführung unter der Färberstrasse. Die wurde zugeschüttet. Schilderwald, zeigt die absurde Begründung vom Ordnungsamt, daß am Landgrafenplatz kein Zusatzschild -Fahrzeugführer Schritt fahren- mehr angebracht werden kann. Schilderwald, der regelt, daß tausende von Schülern täglich gefahrenfrei den Kreisel queren können, statt eine Unterführung zu benutzen. Hier ein Überweg von der Cheshamer Strasse kommend zur Schule. Radfahr müssen zuvor noch die Cheshamer Straße überqueren.

Selbstverständlich musste ich darauf folgendes erwidern:
Sehr geehrter Herr Hoehn!

Ich habe das bei der mir mittlerweile bekanntgewordenen Erfahrung mit Ihrer Behörde und deren Umgang mit dem Bürger nicht anders erwartet.
Ihre Argumentation ist gelinde gesagt an den Haaren herbeigezogen.
Die rechtsseitig angebrachten Schilder haben mit dem Verkehrsberuhigungsschild nichts zu tun.
Linksseitig steht nur das (Zeichen 325), und dort hatte ich Sie gebeten, das Zusatzschild anzubringen,

aber wo kein Wille, da kein Weg! Ich werde den Bürgern Ihre Antwort verlesen.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Georg Riedel
P.S.:
Geradezu lächerlich ist Ihre Argumentation, wenn man die Schilderflut am neuen Kreisel im Bereich der Cheshamer Strasse sieht.
Wie dort der Fahrzeugführer in der Lage sein soll, die zahllosen Beschilderungen visuell zu erfassen und zu begreifen, können Sie sicher nicht erklären.
Dort handelt es sich nicht mehr nur um eine Informationsflut sondern um einen Informationstsunami.

9.) Professor Wagner Strasse, Innenstadt Friedrichsdorf:

An unübersichtlicher Stelle angelegter Fußgängerüberweg. Der Überweg wird nur sehr selten genutzt.
Nach Begründungen des Ordnungsamts dürfte der Zebrastreifen nicht eingerichtet werden, weil er die dafür notwendigen Voraussetzungen nicht erfüllt.

Hintergrund, Schriftverkehr mit dem Ordnungsamt:

Der Seniorenbeirat schlug vor, diesen Überweg auf Höhe der Bushaltestelle zu verlegen, ersatzweise für die dort vorhandene Querungshilfe.

Sie lehnten das ab, weil im Bereich dieses Überweges eine verkehrsbauliche Massnahme (Kreisel) in nächster Zeit vorgesehen sei. 
Auch lehnten Sie meine Bitte ab, den Zebrastreifen gerade deshalb schon jetzt zu verlegen, da er unübersichtlich hinter einer Kurve angelegt
sei und damit auch 3 Parkplätze frei würden, auf die zur Verbesserung der Übersichtlichkeit Blumenkübel gestellt worden sind. Die Verlegung des Überweges zur Bushaltestelle sei nicht erforderlich, weil kaum Fußgänger an dieser Stelle die Strasse überqueren würden.

Mein Vorschlag, dann den Zebrastreifen und die Querungshilfe ersatzlos zu entfernen, lehnten Sie ebenfalls ab, weil man vor der Baumassnahme keine weiteren Kosten verursachen wolle. Auch meine Begründung, daß das Entfernen der Schilder und Wegfräsen des Zebrastreifen keine Unsummen verschlänge und sofort 3 Parkplätze frei würden, haben Sie nicht akzeptiert. Herr Dr.Hondelmann bemerkte, weshalb
wir überhaupt eine Begehung machen, wenn doch alles mit der Begründung, daß im Zuge der Errichtung des neuen Einkaufszentrums auf dem Milupagelände und der damit vorgesehenen Verkehrsanbindung und Strassenumbauten, keine Änderungen mehr durchgeführt würden. Diese Äußerung blieb unkommentiert.

Fazit:
Die vorgesehenen Baumassnahmen werden die nächsten Jahre nicht durchgeführt, weil der Investor das geplante Einkaufszentrum
nicht bauen wird.
Der Überweg wird trotzdem willkürlich nicht entfernt und auch nicht verlegt.

Abschließend zur Info, hier der aktuelle Stand zu den Themen.
Ein entsprechendes Schreiben an das Ordnungsamt Friedrichsdorf vom 9. Oktober 2009 blieb bis heute unbeantwortet.:

Sehr geehrter Herr Hoehn!

Ich habe am 8.10.2009 auf Anforderung das Protokoll der Ortsbegehung vom 11.8.09 erhalten.
In der ihr eigenen unnachahmlich bürgerfreundlichen Art, erklärt das Amt 5:

Maßnahme Lilienweg/sichtnehmende Hecke: Schneiden, am besten entfernen, Zuständigkeit Amt 5 Frau Jung, Zeitrahmen -Bleibt so!-
Von entfernen hatte niemand gesprochen. Es wurde vorgeschlagen, die schnell wachsende Hecke durch Bodendecker zu ersetzen.
Wie ich Ihnen bei unserer Begehung ankündigte, bitte ich Sie nun erneut zu veranlassen, daß diese Hecke wieder heruntergeschnitten wird.
Sie ist mittlerweile wieder so gewachsen, daß sie den Autofahrern die Sicht auf den Fußgängerüberweg im Lilienweg nimmt.
Eigentlich war zugesichert worden, daß Frau Jung zukünftig automatisch einschreiten wird.
Für alle weiteren von Ihnen mit der Begründung zu erwartender Strassenbaumassnahmen abgelehnten Bitten entfällt, wie Ihnen bekannt
ist dieser Hinderungsgrund. Ich bitte deshalb die notwendigen Schritte zu veranlassen.
Im Protokoll wurde meine Forderung, im Innenhof der Gebäudekomplexes Houiller Platz 4 Stolperfallen zu beseitigen nicht erwähnt.
Auch nicht Ihre Ablehnung, daß es sich bei diesem Parkplatz usw um ein Privatgrundstück handele.

Stolperfallen im Bereich des Hauptpostamts. Laut Stadt ist die Hoffläche Privateigentum. Auf Wunsch des Besitzers habe man eine Parkzeitbeschränkung verfügt. Hier sind deutlich die Unebenheiten und Stolperfallen zu erkennen. Die Stadt kassiert allerdings nur Verwarnungsgelder von Parksündern sei aber für die Sicherheit nicht verantwortlich. Menschenfeindlich! Eingeschränkter Winterdienst! Statt Verbesserung wird Gefahrenerhöhung geboten. Unglaublich aber typisch für Amt 5 (Ordnungsamt) Inmitten der Parkfläche solch eine Stolperfalle.

Es ist nicht nachvollziehbar, daß das Ordnungsamt Friedrichsdorf auf Bitten, des Eigentümers eine Parkzeitbeschränkung eingerichtet hat, 'Parksünder' gebührenpflichtig verwarnt, sich aber um die Behinderungen für die Fußgänger nicht kümmern will.

Ihre Begründung im Protokoll, daß zwischen dem Houiller Platz in Höhe REWE und dem Parkplatz fehlende Voraussetzungen gegeben wären, die dortige Querungshilfe durch einen 'Zebrastreifen' zu ersetzen ist nicht nachvollziehbar. Sie begründeten das fehlen der Voraussetzung damit,
daß kaum Fußgänger an dieser Stelle die Strasse überquerten.

Hier müssen Fußgänger vom Parkplatz kommend die Cheshamer Strasse überqueren, um zum Houiller Platz zu gelangen. Laut Ordnungsamt sind das so wenige Fußgänger, daß für einen Zebrastreifen die Voraussetzung fehlen würde.  Auch hier verhindert dickköpfige Unnachgiebigkeit, daß für einen sicheren Fußweg zum Houiller Platz gesorgt wird. Deutlich zu erkennen, das Einkaufszentrum Houiller Platz. Das Überqueren der Cheshamer Strasse ist lebensgefährlich, weil es keinen Zebrastreifen zum Parkplatz und zur Bushaltestelle gibt.

Ich möchte Sie abschließend auch noch einmal darum bitten, an den Zufahrten zum Landgrafenplatz Zusatzschilder mit dem
Text -Fahrzeugführer Schritt fahren- anzubringen. Ihre Ablehnungsbegründung, daß dort zuviele Schilder stünden ist ebenfalls nicht nachvollziehbar, wenn man sich den Schilderwald am Kreisel Cheshamer Straße ansieht. Außerdem sind alle anderen Spielstrassenschilder in Friedrichsdorf mit diesem Zusatzschild versehen. Seulberg, Römerhof und Köppern.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Georg Riedel

 

10.) Schikanöse Sichtbehinderung für KFZ Fahrer im Lilienweg

Deutlich zu sehen die sichtnehmende Hecken für den jeweiligen Gegenverkehr. Der Autofahrer kann die Biegung nicht einsehen und deshalb nicht erkennen ob ihm ein Fahrzeug entgegenkommen wird. Auch hier von der anderen Seite aus bleibt dem Autofahrer die Sicht durch Hecken verwehrt. Die Hecke links hinter dem Zebrastreifen sollte durch Rasen ersetzt werden, weil sie die Sicht auf den Fußgängerüberweg nimmt, wenn man aus Richtung altem Viadukt kommt. Seit über 20 Jahren stört diese Hecke und wird immer nur herunter geschnitten, wenn Bürger vorstellig werden oder gar die Presse darüber berichtet. Hier schön zu erkennen, der Schilderwald, nicht aber der Zebrastreifen. Jetzt erst zu erkennen, der Zebrastreifen. Das sture Ordnungsamt lehnt es ab, die Hecke durch Rasenanpflanzung zu ersetzen.

Wer im Schäferborn den Lilienweg in Richtung Friedrichsdorf fährt, kann durch linksseitig sichtnehmende Hecken entgegenkommende Fahrzeuge nicht rechtzeitig erkennen, zumal auf der rechten Seite der Strasse Fahrzeuge parken. Es kommt dadurch immer wieder zu Situationen, die Vorfahrtsberechtigte nötigen abzuwarten, bis der die Vorfahrtnehmende   vorbeigefahren ist. Der Eine ärgert sich, der Andere wünscht sich seit Jahren, daß die Hecken so weit heruntergeschnitten werden, daß er rechtzeitig die Vorfahrtssituation erkennen kann. In mehreren Sitzungen des Friedrichsdorfer Ortsbeirats wurde vergeblich der Antrag gestellt, Abhilfe zu schaffen.  Auch die Sicht auf den Fußgängerüberweg im Lilienweg zwischen dem Friedrichsdorfer Bahnhof und dem Hotel Arkadia bzw dem Einkaufszentrum Houiller Platz wird durch eine Hecke genommen.
Über mehr als 10 Jahre wurde und wird immer wieder empfohlen, diese Hecke, durch Bodendecker zu ersetzen, ebenfalls vergeblich.Einfachste Lösung wäre es in dem Bereich Rasen anzupflanzen. Erst nach Einschaltung der Presse oder Anrufe über den kurzen Dienstweg wird auch hier Abhilfe geschaffen.
Uneinsichtigkeit und Sturheit verhindern auch hier, daß die zuständigen Behörden ihrer Pflicht nachkommen. Im letzten Protokoll
einer Ortsbegehung wurde lapidar vermerkt: Bleibt so!

Fazit:
So geht man nicht mit den Bürgern um, die mit ihren Steuergeldern diejenigen bezahlen, deren Aufgabe es ist, sich um das Allgemeinwohl zu kümmern und sich nicht dazu hinreissen lassen, ihre Aufgabe darin zu sehen, wie sie Bürgerwünsche ablehnen können und dabei sogar so weit gehen, dies mit Begründungen zu tun, die weder Hand noch Fuß haben und nach eigenen Wünschen zurechtgelegt werden.
Nicht ein einziger Punkt wurde bisher den Bürgerwünschen entsprechend erledigt.

Weitere Informationen: Hier